Kooperation Strafrecht | Steuerstrafrecht

Auf einen Blick

Kooperation Strafrecht & Steuerrecht – Kanzleinetzwerk

Sowohl die fallweise als auch die längerfristige Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Gebiet des Strafrechts, des Zivilrechts und des öffentlichen Rechts einschließlich des Steuerrechts gehören für die Kanzlei seit jeher zur anwaltlichen Tätigkeit. Ob es sich dabei um Zuarbeit in Form von Gutachten oder Stellungnahmen auf höchstem fachlichen Niveau oder das kurzfristige Wahrnehmen von Vertretungsterminen in Untervollmacht, insbesondere bei Durchsuchungen und Untersuchungshaft handelt, spielt dabei ebenso wenig eine Rolle wie die räumliche Distanz zum jeweiligen Kooperationspartner und dessen Mandantschaft.

Bei Kooperationsanfragen muss es nicht selten schnell gehen. Die Kanzlei van Eckert mit Sitz in Dresden liefert die hier erforderliche Flexibilität und behandelt Ihre Kooperationsanfrage diskret und professionell.

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer – Steuerstrafrecht

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind in der Regel Profis ihres Fachs. Droht der Mandantschaft doch einmal ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren, so muss – nicht zuletzt auch, um etwaige Haftungsfälle zu vermeiden – frühzeitig spezialisierter Sachverstand einbezogen werden.

Durch das Ineinandergreifen von Steuern, Betriebswirtschaft und Recht, speziell Straf- und Strafverfahrensrecht lässt sich eine breite Basis an Know-how und Erfahrung aus allen relevanten Bereichen schaffen. Erst hierdurch können die mandantschaftlichen Interessen umfassend gewürdigt und berücksichtigt werden. Gute Ergebnisse lassen sich so deutlich einfacher realisieren und verbleibende Restrisiken deutlich minimieren. 

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Auch in der Finanzverwaltung sitzen heute gutausgestattete Profis. Das dem Steuervollzug klassischerweise innewohnende Informationsdefizit der Finanzverwaltung ist über die vergangenen Jahre – vor allem durch den Ausbau der Kontenabfrage sowie die Ausweitung und Automatisierung des zwischenstaatlichen Informationsaustauschs – durch ein System neuer Ermittlungsbefugnisse verschoben worden, das es der Finanzverwaltung erlaubt, Angaben der steuerpflichtigen Person mit einer wachsenden Masse an Kontrollmaterial abzugleichen.

Betriebsprüfungen bergen für den Steuerpflichtigen immer ein steuerstrafrechtliches Mienenfeld, in dem Betriebsprüfer mehr und mehr dazu angehalten werden, auch schon bei relativ geringen Mehrergebnissen Meldung an die Bußgeld- und Strafsachenstelle zu machen, um dem Sachverhalt auch steuerstrafrechtlich auszuwerten.

Angesichts der wachsenden Komplexität und Kompliziertheit des deutschen Steuerrechts wächst dabei auch die Fehleranfälligkeit auf allen Seiten. Steuerliche Fehler werden dabei immer häufiger als strafrechtliche Verfehlungen der steuerpflichtigen Person beziehungsweise ihrer Organe gewertet und die Möglichkeit einer Berichtigung von Rechtsprechung und Gesetzgebung massiv eingeschränkt.

Diese Verschiebung hin zu einem Strafrechtsautomatismus erfordert im Sinne der Waffengleichheit flexible Handlungsmöglichkeiten auf Seiten des vermeintlichen Steuerstraftäters, dessen vorsätzliches Verhalten bislang meist aus der Verwirklichung des objektiven Tatbestandes abgeleitet oder schlicht behauptet wird. 

Die Kanzlei ist seit Jahren insbesondere in den Bereichen der Einkommens-, Gewerbe- und Grunderwerbsteuer sowie im Zusammenhang mit den sog. “Goldfinger-Fällen” steuerstrafrechtlich tätig und versteht es stets als sportliche Herausforderung, vom Gesetzgeber angedachte oder übersehene Möglichkeiten der Steueroptimierung auch konsequent steuerstrafrechtlich abzusichern

Rechtsanwälte

Regelmäßig stellen sich im Zivilrecht und im öffentlichen Recht und insbesondere bei der Begleitung von Unternehmen zahlreiche strafrechtlich relevante Vorfragen bis hin zu möglichen Strafbarkeiten der eigenen Mandantschaft einschließlich ihrer Mitarbeiter oder des Prozessgegners. Hierfür sind fundierte Kenntnisse in der aktuellen wirtschaftsstrafrechtlichen Literatur und Rechtsprechung essenziell.

Um dabei nicht die eigentliche Baustelle, die zivil- oder verwaltungsrechtliche Angelegenheit aus den Augen zu verlieren und vor allem Haftungsfälle zu vermeiden, bietet sich auch hier eine interdisziplinäre Zusammenarbeit an.

Im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften stellt sich häufig die Frage, ob die Gegenpartei womöglich nicht nur zivilrechtlich relevante und für sie vorteilhafte falsche Angaben gemacht hat, sondern sich womöglich wegen Betruges strafbar gemacht haben könnte. Die dem Zivilprozess regelmäßig innewohnende Beweisnot wird dann versucht, mittels Strafanzeige auszugleichen. Jetzt muss die Staatsanwaltschaft den Sachverhalt von Amts wegen ermitteln. Dies wissen die Strafverfolger und sind einer zügigen Verfahrenseinstellung oft zugeneigt.

Einstellungen von Ermittlungsverfahren nach § 170 Abs. 2 StPO oder gegen Auflage nach § 153a StPO sind dann keine Seltenheit. Der Antragsteller wird im ersten Fall womöglich erst nach der Beschwerde im Rahmen des Klageerzwingungsverfahrens nach § 172 Abs. 1 Satz 1 StPO wirklich angehört. Dessen Hürden sind jedoch nicht nur aus dem Gesetzestext und der einschlägigen Kommentarliteratur kaum absehbar, sondern, bedenkt man die allgemeine Erfolglosigkeit der größten Zahl solcher Verfahren (StV 2018, 274), auf den ersten Blick auch nahezu unüberwindbar. Bereits die Erstattung der Strafanzeige muss daher eine Punktlandung sein, um jegliche nachteiligen Annahmen und Unterstellungen durch die Strafverfolgungsorgane zu vermeiden.  

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Ist die Einstellung des Strafverfahrens bereits verfügt worden, sollte ein Klageerzwingungsverfahren mindestens in enger Abstimmung mit einem Strafrechtler, der dafür die notwendigen zeitlichen und personellen Ressourcen hat, betrieben werden. Die hier vom Zivilrechtler meist schonmal zur Vorbereitung ausgearbeitete Klageerzwingungsschrift kann dabei als Arbeitsgrundlage meist gewinnbringend verwendet werden. Die strafprozessualen Anforderungen an einen derartigen Antrag sind jedoch andere.

Rechtsanwalt Michael van Eckert ist mit den Besonderheiten und den speziellen Hürden des Klageerzwingungsverfahrens vertraut und übernimmt für Sie und Ihre Mandantschaft bei Bedarf gern die kurzfristige Durchsicht und gegebenenfalls Überarbeitung Ihres bereits gefertigten Antrags oder übernimmt, sofern von der Mandantschaft gewünscht, gleich gänzlich die strafrechtliche Seite Ihres Falles. So kann durch Ineinandergreifen von Expertise aus beiden Fachbereichen das Potenzial des Falles ausgeschöpft werden.

Gleich ob Sie Kläger- oder Beklagtenvertreter oder im Bereich des Strafrechts, des öffentlichen Rechts oder des Zivilrechts tätig sind und Verstärkung suchen, wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen gern jederzeit an die Kanzlei unter

Tel.: 0351 – 309 345 70 Signal: 0151 – 7011 5882 E-Mail: info@ve-strafrecht.de

Unternehmen

Unternehmen müssen heute mehr denn je auch strafrechtlich abgesichert sein. Compliance ist hier in aller Munde, aber wie viel Compliance benötigt der eigene Betrieb um im Wirtschaftsstrafrecht präventiv gut aufgestellt zu sein? Hierzu finden Sie im Bereich “Wissen” einige Ausführungen.

Wenn dies Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit geweckt hat, erreichen Sie uns zu den üblichen Bürozeiten wie folgt:

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