Anwalt Strafrecht Dresden | Strafverteidiger Dresden

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Hauptzollamt, Staatsanwaltschaft oder Polizei – der erste Kontakt mit der Strafverfolgung verläuft meist unspektakulär, in der Regel schriftlich und „hochachtungsvoll“. Zugrunde liegen dabei regelmäßig Umstände, die noch vor wenigen Jahren kaum als strafwürdig erachtet oder gar verfolgt worden wären. Immer häufiger steht der Vorwurf dabei in keinem Verhältnis zu den Auswirkungen einer Kriminalstrafe auf den jeweiligen Betroffenen. 

Kriminalitätsvorwürfe reichen mittlerweile in alle Lebenssachverhalte und gesellschaftlichen Strukturen hinein. 

Egal wie leicht oder schwerwiegend der Vorwurf dabei zunächst erscheinen mag, ist es jetzt an der Zeit, sich Rat bei einem Profi zu holen.

Ausschließlich im Strafrecht tätig (Rechtsgebiete), verteidigt und vertritt Sie Rechtsanwalt Michael van Eckert als kompetenter anwaltlicher Beistand und Kenner des Strafrechts vom ersten Verdacht bis zum endgültigen Abschluss Ihres Verfahrens und erklärt Ihnen dabei für Sie verständlich die jeweiligen Chancen und Risiken. Eine Auswahl an Fortbildungs– und Qualifikationsnachweisen finden Sie auf anwalt.de.

Im Strafverfahren sind klarer Fokus und hoher Spezialisierungsgrad für den Strafverteidiger die Voraussetzung, um auch komplexe Verfahren stets im Sinne der Mandantschaft führen und beenden zu können.

Wenden Sie sich daher für schnellen und zuverlässigen anwaltlichen Rat gern an die Kanzlei, damit Ihre Rechte gewahrt und seitens der Ermittlungsbehörden nicht vorschnell Weichen zu Ihrem Nachteil gestellt werden:

Tel.: 0351 – 309 345 70 Eilfälle/Signal: 0151 – 7011 5882 E-Mail: info@ve-strafrecht.de

Sollten bereits Festnahmen, Beschlagnahmen oder Durchsuchungen stattgefunden haben, finden Sie im Download-Bereich aktuelle Checklisten und Vollmachten.

In jedem Fall gilt: Die Mühlen der Justiz mahlen langsam. Die Polizei entscheidet nicht über den Ausgang Ihres Verfahrens. Lassen Sie sich daher zu keinen Erklärungen hinreißen, auch nicht unter dem Vorwanddie Sache könne schnell geklärt und Ihr Handy in den nächsten Tagen wieder herausgegeben werden. Hierüber entscheidet die Staatsanwaltschaft (in der Regel frühestens nach einigen Wochen) und nicht die Polizei.

Erster Rat:

Bei Vorladung und Anhörungsbogen („schriftliche Äußerung im Strafverfahren“) gilt: Direkt zum Anwalt. Kontaktieren Sie einen spezialisierten Strafverteidiger in Dresden, der Ihre Fragen beantwortet und Ihnen die wesentlichen Leitplanken des Strafverfahrens verständlich erklärt. Unter Erstberatung finden Sie alles, was Sie für ein erstes Beratungsgespräch wissen müssen übersichtlich zusammengestellt.

Wichtig ist, dass Sie sich vorab auf keinen Fall zu Spontanäußerungen gegenüber Polizei, Zoll und Finanzamt oder gar Sachverständigen hinreißen lassen. Diese treten regelmäßig an die Beschuldigten mit kurzen Nachfragen heran oder konfrontieren sie mit vermeintlichen Ermittlungserkenntnissen und vagen Andeutungen. Hier lohnt es sich, standhaft zu sein und die Ermittler oder Sachverständigen an den Verteidiger zu verweisen, ohne darüber hinaus irgendwelche Angaben zu machen. 

Anwalt, Verteidigung, Kosten:

Strafverteidigung kostet. Vom Honorar muss der Strafverteidiger leben und die Ausgaben der Kanzlei finanzieren können. Je nach Ausstattung und Betätigungsfeld der Kanzlei können Letztere dabei stark variieren. Da Prozesskostenhilfe im Bereich der Strafverteidigung vom Gesetzgeber noch immer nicht vorgesehen ist, führt dies dazu, dass nicht wenige VerteidigerInnen sich mit weiteren Rechtsgebieten über Wasser halten oder auf die regelmäßige Beiordnung als Pflichtverteidiger durch die Gerichte angewiesen sind. 

Beides lässt sich nur schwer mit der anwaltlichen Unabhängigkeit aus § 1 BRAO und dem hohen Anspruch an die Qualität der eigenen Arbeit in Einklang bringen. Für den Gesetzgeber ist Strafverteidigung noch immer lediglich Teilbereich der anwaltlichen Berufsausübung. Spezialisten sind quasi von der Gebührenordnung nicht vorgesehen. Eine Abrechnung nach variablen Stundensätzen ist daher die Regel. Stundensatz und Zeitaufwand können meist bereits frühzeitig im Gespräch mit dem Auftraggeber, spätestens nach Akteneinsicht, in etwa beziffert werden. In einfach gelagerten Fällen, kommt auch eine Verteidigung auf Basis der gesetzlichen Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes in Betracht.

In jedem Fall ist ein erstes Beratungsgespräch für Verbraucher gesetzlich auf maximal 190 EUR netto plus Umsatzsteuer begrenzt. Soll danach Akteneinsicht beantragt und das Verteidigungsmandat übernommen werden, wird dies in der Regel durch Eingang des vereinbarten Kostenvorschusses beim Anwalt bedingt. Einzelheiten zur Strafverteidigung, einschließlich der zu erwartenden Kosten und Nebenfolgen im Strafrecht finden Sie hier. Unverbindliche Anfragen können zudem jederzeit per Kontaktformular oder auch telefonisch/per E-Mail gestellt werden.

Formulare, Checklisten, Hinweise:

Die wichtigsten Formulare für die Mandatierung des Strafverteidigers sowie ein Merkblatt über die Rechte des Beschuldigten und eine aktuelle Checkliste für den Fall einer Durchsuchung finden Sie im Menüpunkt Mandanten.

Ein weitestgehend sicherer und vertrauensvoller Umgang mit sämtlichen Unterlagen kann on- wie offline DSGVO-zertifiziert und Ende-zu-Ende-verschlüsselt (SignalTeamDrivegewährleistet werden. Die Unterlagen können Sie zudem auch gern einfach zum Termin mitbringen. 

Da auch Telefonate mit dem Strafverteidiger – zumindest faktisch – abgehört werden können, empfiehlt es sich, sensible Themen vor Ort zu besprechen. Durch die Nutzung verschlüsselter Kommunikationswege kann dieses Risiko zwar verringert, aber nicht ausgeschlossen werden.

Effektive Strafverteidigung:

Die Kanzlei verteidigt und vertritt bundesweit ausschließlich im Strafrecht. Professionelle und unabhängige Vertretung Ihrer Interessen wird dabei seit Jahren durch gezielte Fortbildung und kollegialen Austausch, insbesondere im Bereich der Schwerpunkte der Kanzlei, auch über Fachgrenzen hinweg sichergestellt.

Um für Sie von Anfang an als unabhängiger Strafverteidiger am Ball zu bleiben und dabei jede Verzettelung auszuschließen, beschränkt sich die Arbeit nach außen auf die strafrechtliche Komponente. Ihre gegebenenfalls zivil- und steuerrechtlichen Belange werden bei der Beratung selbstverständlich mitberücksichtigt. Sollte dabei weitergehender Beratungsbedarf offenbar werden, kann gern an ebenfalls spezialisierte Adressen verwiesen und durch enge Abstimmung Zielkonflikten vorgebeugt werden.

Strafrecht in der täglichen Praxis muss immer auf aktuelle Gegebenheiten reagieren und die Verteidigungsstrategie entsprechend angepasst werden.

Von selbst verbietet sich in einem so dynamischen wie einschneidenden Rechtsgebiet jeder Rückgriff auf Routinen und altbewährte Verhaltens- und Vorgehensweisen. Fallbearbeitungs- und Recherchetools aktuellster Prägung komplettieren und vereinfachen dabei die tägliche Arbeit in der Kanzlei und bei Gericht. Hierdurch kann der Verteidiger auf jedes Manöver der Gegenseite sachgerecht reagieren und sich proaktiv aktuelle Entwicklungen zu Nutze machen, wenn dies dem Mandanten hilft. 

Die Stellung des Anwalts als Organ der Rechtspflege (§ 1 BRAO) verlangt von ihm, die verfassungsmäßigen Rechte seiner Mandantschaft zu verteidigen und nichts anderes. Eine Verteidigung der Rechtsordnung unter Missachtung der Beschuldigtenrechte auf effektive Verteidigung ist im Rechtsstaat undenkbar.

Wenn Sie daher einen verlässlichen Anwalt für Strafrecht in Dresden suchen, der Ihnen als 

  • kompetenter Partner sicher zur Seite steht,
  • Ihr Problem (diskret) löst,
  • juristisch überzeugt und für den
  • Recht haben und Recht bekommen zusammen gehören, wie Anwalt und Robe,

müssen Sie nur noch im Kontaktformular Ihre Handynummer und Rückrufbitte hinterlassen oder Sie wenden sich klassisch per E-Mail oder telefonisch an die Kanzlei, um bei Bedarf noch am selben Tag einen Termin zur Beratung zu vereinbaren.

Rechtsanwalt Michael van Eckert betreut dabei als spezialisierter Rechtsanwalt und Strafverteidiger Dresden, Sachsen sowie überregionale Mandate im Strafrecht. Ob Sie sich im Zusammenhang mit Corona-Hilfen oder gegen den Vorwurf der Steuerhinterziehung verteidigen spielt hier keine Rolle. Die Kanzlei deckt das gesamte Spektrum der Strafverteidigung einschließlich Kapitalstrafsachen ab. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Tätigkeit im Wirtschafts– und Steuerstrafrecht.

Auf den folgenden Seiten finden Sie die wichtigsten Antworten, falls Sie sich erstmals in einem strafrechtlichen Verfahren wiederfinden. Wurde bei Ihnen durchsucht oder haben Sie eine Anklage oder einen Strafbefehl erhalten? Wurde ein Angehöriger von Ihnen verhaftet? Lassen Sie sich in jedem Fall von einem fachkundigen Rechtsanwalt beraten:

Eines vorab: Erfolgreiche Strafverteidigung muss in den allermeisten Fällen weder Unsummen verschlingen, noch sich vermeintlicher Verfahrenstricks bedienen, die meist nur ahnungslose Mandanten beeindrucken, sondern vor allem eines sein: effektiv. Das erfordert engagierte und unabhängige, im Rahmen der Gesetze einzig ihren Auftraggeberinnen gegenüber loyale Strafverteidiger sowie einen respektvollen und kollegialen Umgang mit den übrigen Verfahrensbeteiligten auf Augenhöhe, vor allem aber die Bereitschaft, als Rechtsanwalt kompromisslos und über alle Stadien des Verfahrens hinweg für Ihre Rechte einzustehen.

Ob der Beschuldigte an dessen Ende verurteilt oder freigesprochen wird oder ob es überhaupt bis zur Hauptverhandlung kommen muss, hängt in der Regel vom erfolgreichen, professionellen Zusammenspiel aller Beteiligten ab. Für den Anwalt verbietet sich hier jede Passivität von selbst.

Verschaffen Sie sich am besten selbst einen Eindruck in einem unverbindlichen Erstgespräch:

Tel: +49 (0) 351 – 309 345 70
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Aktuelles zum Strafrecht:

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  • Untreue – Auch der Vorstand einer Sparkasse leitet ein selbstständiges Wirtschaftsunternehmen (BGH, Beschl. v. 18.05.2021 – 1 StR 144/20). Gleich einem Geschäftsführer oder Vorstand in der Privatwirtschaft kommt diesem etwa bei Spenden, Werbeausgaben und anderen Zuwendungen ein weiter Beurteilungs- und Ermessensspielraum zu. Ein strafrechtlich relevanter Pflichtenverstoß sei, so der BGH, erst dann anzunehmen, wenn die Entscheidung nicht mehr am Unternehmenswohl und am haushaltsrechtlichen Gebot der Sparsamkeit ausgerichtet ist
  • Steuerrecht – Strafverteidigungskosten können als Werbungskosten von der Steuer abgezogen werden, wenn der strafrechtliche Vorwurf aus beruflichem Verhalten veranlasst ist (BFH, Beschluss vom 31.03.2022, VI B 88/21). Dies umfasst, so der Bundesfinanzhof, über den Wortlaut des § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG hinaus, sämtliche Aufwendungen, die durch die Erzielung von steuerpflichtigen Einnahmen veranlasst sind, also auch die Kosten der Strafverteidigung, welche durch die berufsgegenständliche Tat verursacht worden sind.
  • Geldwäsche – Strafverteidigerprivileg auch für den Zivilanwalt? In einer bislang kaum beachteten, aber für die Verteidigung nicht zu unterschätzenden Entscheidung vom 13.02.2021 hat das Amtsgericht Charlottenburg (3 Cs 132/20) entschieden, dass die vom Bundesverfassungsgericht entwickelten Grundsätze (sichere Kenntnis um die kriminelle Herkunft der Mittel) auch auf den zivilrechtlich tätigen Rechtsanwalt Anwendung finden sollen.
  • Corona-Soforthilfen – Der BGH hat die Verurteilung wegen siebenfachen Subventionsbetruges, davon in drei Fällen in Tateinheit mit Fälschung beweiserheblicher Daten, zu einer Gesamtstrafe von drei Jahren und zehn Monaten bestätigt (BGH, Beschl. v. 04.05.2021 – 6 StR 137/21).
  • EncroChat IV – Kein „Befugnis-Shopping„, meint das OLG Schleswig (Beschl. v. 29.04.2021 – 2 Ws 47/21), da sich die Ermittlungen zunächst gegen die mutmaßlich nicht in Deutschland ansässigen Beschuldigten gerichtet haben und damit aus tatsächlichen, nicht nur aus taktischen Gründen erfolgt seien und ein kollusives Zusammenwirken der Verfolgungsbehörden somit nicht zu erkennen sei.
  • EncroChat III – Auch das OLG Rostock (Beschl. v. 23.03.2021 – 20 Ws 70/21) hält die von ausländischen Ermittlungsbehörden gewonnenen Erkenntnisse und die darauf aufbauenden Beweisergebnisse in deutschen Strafverfahren für verwertbar. Die Nutzung sog. „Krypto-Handys“ deute auf ein konspiratives Verhalten zur Begehung und Verdeckung von Straftaten hin. Anders als die Entscheidung im ersten Leitsatz verlautbaren lässt, begründet dies jedoch offenbar nach Auffassung des Gerichts – soweit der Strafverteidiger die Entscheidungsgründe bei der Auslegung heranzieht – lediglich einen (qualifizierten) Anfangsverdacht. Der dringende Tatverdacht scheint dagegen erst aus den hierauf eingeleiteten strafprozessualen Maßnahmen der deutschen Behörden hergeleitet.
  • Geldwäsche – Einer Verfolgung wegen leichtfertiger Begehung steht der Strafklageverbrauch entgegen, wenn eine teils im Ausland, teils in Deutschland begangene Tat von der ausländischen Staatsanwaltschaft eingestellt wurde, nachdem im ausländischen Staat nur die vorsätzliche Begehungsweise strafbewehrt ist und ein Vorsatz nicht nachgewiesen werden konnte (LG Frankfurt a. M., Beschl. v. 06.11.2020 – 5/28 Qs 8/20).
  • Nebenfolgen – Die Verurteilung einer Beamtin der Staatsanwaltschaft durch das Landgericht Leipzig wegen uneidlicher Falschaussage zu einer Geldstrafe vom 19.11.2019 (6 KLs 500 Js 4259/16) ist rechtskräftig (Quelle: Pressemitteilung des BGH Nr. 46/2021 v. 01.03.2021).
    Heikel: Vielfach wird zwar § 24 BeamtStG gesehen, nicht aber die weit niederschwelligeren Regelungen der Disziplinargesetze nebst den dazugehörigen Judikaten (vgl. §§ 14 Abs. 1, 23 Abs. 1 SächsDG). Effektive Strafverteidigung muss stets beides im Blick haben.
  • EncroChat II – Eine wohl am Ergebnis orientierte und nur bedingt überzeugende Entscheidung des OLG Hamburg (Beschl. v. 29.01.2021 – 1 Ws 2/217 OBL 3/21), da insbesondere der Vergleich mit sog. „Zufallsfunden“ nach § 108 StPO aus mehreren Gesichtspunkten heraus nicht durchdringt. Gleichwohl eine lesenswerte Darstellung der Reichweite und Grenzen der Verwertbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse – jedenfalls nach Ansicht des Gerichts.
  • EncroChat I – Eine recht abenteuerliche Begründung hat noch im alten Jahr das Oberlandesgericht Bremen (Beschl. v. 18.12.2020 – 1 Ws 166/20) in einer Haftsache zur Problematik der Verwertbarkeit von Erkenntnissen bei grenzüberschreitender Überwachung und Auswertung von Telekommunikationsvorgängen mit Hilfe sog. „Krypto-Handys“ des Anbieters EncroChat geliefert. Insbesondere die nach deutschem Recht einzuhaltenden Anforderungen der §§ 100a ff. StPO würden durch einen zulässigen „spontanen Austausch“ zwischen inländischen und ausländischen Behörden in derartigen Verfahren – jedenfalls bei grenzüberschreitenden Sachverhalten – einem weitläufigen „Forum-Shopping“ Tür und Tor geöffnet. Gleichwohl müssen die jüngeren Tendenzen der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung in die Verteidigungserwägungen frühzeitig einbezogen werden um eine effektive Verteidigung im jeweiligen Einzelfall zu gewährleisten.
  • Keine Durchsuchung zur Ausforschung der wirtschaftlichen Verhältnisse – Die Durchsuchung einer Wohnung zur Aufklärung der persönlichen Verhältnisse für die Festsetzung der Höhe der Tagessätze ist im Hinblick auf § 40 Abs. 3 StGB und Art. 13 GG nur ausnahmsweise und nach Ausschöpfung anderer Erkenntnismöglichkeiten verhältnismäßig (LG Bonn, Beschl. v. 28.10.2020 – 50 Qs-857 Js 721/20-36/20).
  • Tatprovokation – Mit Urteil vom 15.10.2020 (Application no. 40495/15) hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Bundesrepublik Deutschland wegen Verstoßes gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens aus Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK zum Schadensersatz verurteilt. Dem vorangegangen war eine Verurteilung der seinerzeit Angeklagten wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz infolge rechtstaatswidriger Tatprovokation durch eine Vertrauensperson der Ermittlungsbehörden
    (Alle redaktionellen Beiträge: Rechtsanwalt Michael van Eckert – Strafrecht Dresden und bundesweit)
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